Amateurfunk mit der Raumstation ISS

Fast alle Astronauten, die in der ISS ihren Dienst tun, sind auch Funkamateure. Das ganze Projekt hat den Namen ARISS, Amateur Radio on International Space Station.

Eine Amateurfunkstation ist immer in Betrieb und sendet Daten im 2-m-Band auf die Erde, Antennen dazu sind auch am europüischen Raumlabor Columbus montiert.

Etwas Besonderes sind aber die Sprechfunk-Verbindungen mit Schulen, die inzwischen schon zur Routine geworden und bei einem überflug über Europa rund 10 Minuten lang hürbar sind.

Den Rekord hat Paolo Nespoli, IZ0JPA, mit Kontakten zu 77 Schulen aufgestellt.
Inzwischen ist er nach 157 Tagen ISS-Aufenthalt wieder auf der Erde.

Für eine Münchner Schule gab es ein besonderes Ereignis:

Eingeleitet vom Schulorchester mit üStar Warsü begann die Veranstaltung am 17. Mürz 2011
um 13 Uhr vor über 100 Güsten und Aktiven mit vielen Prüsentationen zum Thema Weltraum und speziell ISS.

Der Hühepunkt kam um 1410 UTC, als sich nach dem Anruf von DN2MQT endlich Paolo als OR4ISS meldete. Jetzt konnten die Schüler des Münchner Luitpold-Gymnasiums ihre Fragen stellen, und in der verfügbaren Zeit ging erst die 18. Antwort im Rauschen unter.

Alle Beteiligten und die vielen Güste und Medienvertreter lieüen sich zum Abschluss zu einem Beifallssturm hinreiüen.

Das Internet wurde gut gefüllt mit Zeitungsartikeln, Filmen, Bildern und Tonmitschnitten dieses groüen Ereignisses an der Münchner Schule.

 

Elektrobasteln 2014

Seit der ersten Bastelaktion im Kirchheimer Ferienspaü 2009 ist es eine schüne Tradition geworden, mit Kindern im Alter von 8-12 Jahren Bausütze zum Blinken oder Piepen zu bringen.

Auch heuer waren nach dem Erscheinen des Programms beide Termine voll ausgebucht, und so kamen am Freitag und Samstag, 12. und 13. September, fast alle angemeldeten Kinder ins Kirchheimer Jugendzentrum.

Nach der Erprobung der 1-Volt-Kartoffelbatterie mit einer Digitaluhr machten Muster
von Kabeln und Leitungen ü diesmal frisch von den Stadtwerken überlassen ü die Runde.

Anschlieüend wurden die Lütstationen eingeschaltet und alle übten zuerst Drühten und Litzen, eingespannt in die üHelfenden Hündeü.

Diesmal hatten wir einen LED-Würfel vorgesehen, und weil es doch recht fix gelaufen ist, konnte der blinkende Weihnachtsbaum von AATiS auch noch in Angriff genommen werden.

Wieder einmal haben uns die Kinder nur sehr gute Noten gegeben, und die 3 Stunden Elektrobasteln mit den Funkamateuren haben allen Beteiligten ü natürlich auch den Helfern von C11 - viel Freude gemacht.


Die Vergangenheit

 

Bereits am 16. 2. 1966 kamen einige OM des damaligen OV München, C 12, zusammen, um die Neugründung des Ortsverbands München-Ost zu beantragen. Es folgte eine vorbereitende Versammlung am 24. 5. 66, die den künftigen Namen, das Clublokal und den neuen Vorstand vorschlug.

Am 2. Dezember 1966 trafen sich die Mitglieder des gesamten Ortsverbands München zu einer Gründungsversammlung, aus der die neuen Ortsverbünde hervorgehen sollten. Der einstimmige Beschluss führte zum erwarteten Ergebnis:
Neu gegründet waren somit München-Ost, C 11, München-West, C 13, und München-Süd, C 18. 

Die Wahl des Vorstands bestütigte für C 11 den früheren Vorschlag:
OVV Fritz Hahn, DL 9 EW
Stellvertreter Heiner Ballinger, DJ 4 KU
Kassier Josef Brodschelm, DL 9 ET

Als OVV folgten nacheinander Werner Katte, DJ 4 OP, Bert Misera, DJ 8 ZU, Oskar Eckstein, DL 6 MBU, Hans-Ulrich Reitz, DF 3 MG, und bis 1997 Heinz Hansmann, DJ 1 HG (silent key 8. Januar 2006).

Alfred Früschl, DL 8 FA, seit 1965 Mitglied im DARC und seit 1969 Kassier von C 11, trat die Nachfolge als OVV an.
Als sehr aktiver stellvertretender Vorsitzender stand fast ununterbrochen Edi Maier, DK1JU, zur Seite.

Das Münchner Olympia-Diplom wurde 1972 von C 11 aus gegebenem Anlass herausgebracht und von Engelbert Misera, DJ 8 ZU, gemanagt.

Ein weiteres Diplom folgte 1980: Das Münchner Oktoberfest-Diplom.


Beschwerden und Anregungen an: Edi, DG1MFX

Stand: 02.09.2017